Frankreich Urlaub – Der ultimative Guide für Genießer, Entdecker und Neugierige
Entdecken Sie die Magie Frankreichs: Von der Eiffelturm-Romantik in Paris über die malerischen Weinberge der Provence bis hin zu den historischen Schlössern der Loire - mein Blog nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch Kultur, Kulinarik, Geschichte und moderne Lebensart eines der vielfältigsten Länder Europas.
Zuletzt aktualisiert: Juni 2026
Lesezeit: ca. 7 Minuten
Inhalt
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| Ecki sendet und liebe Grüße und trinkt ein kühles Bier |
Wer Eckis bisherige Reise nicht kennt, hier die früheren Etappen:
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| Autdoor Aktivitäten sind hier gut organisiert. |
Ecki hat sich entschieden: Die nächsten Tage werden gemütlich. Wohnmobil bleibt stehen, Fahrrad kommt raus.
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| Die Wege sind hier mit Schrift und Bild deutlich erklärt |
Das Schild hat Ecki nicht losgelassen. La Rochelle 576 km. Caen 39 km. Saint-Rémy 3 km. Es steht dort nicht als Provokation, sondern als sachliche Information – und trotzdem steckt da etwas drin, das man sich einen Moment lang vorstellen muss. Von hier, an diesem ruhigen Fluss in der Normandie, bis an die Atlantikküste. Alles mit dem Fahrrad.
Die Vélo Francette ist ein ausgeschilderter Fernradweg, der die Normandie mit der Atlantikküste verbindet – von Ouistreham bei Caen bis nach La Rochelle, knapp 600 Kilometer durch das Innere Frankreichs. Der Weg führt durch die Calvados-Hügel, die Suisse Normande mit ihren Flusstälern, die Mayenne-Region und schließlich das Poitou bis zur Atlantikküste. Er ist gut ausgebaut, gut beschildert und auch in Teilstrecken problemlos fahrbar.
Die Route verläuft fast durchgehend entlang von Flüssen und Kanälen: erst die Orne, dann die Mayenne, dann Loire und Thouet, schließlich die Sèvre Niortaise bis zum Marais Poitevin. Wer nicht die gesamte Strecke fahren will, steigt einfach für zwei oder drei Tage ein – die Infrastruktur ist auf genau das ausgelegt. Fahrradverleih, Gepäcktransport, Übernachtungen in Gîtes direkt am Weg.
Für Wohnmobilfahrer wie Ecki hat die Route einen besonderen Charme: Das Wohnmobil bleibt stehen, das Fahrrad übernimmt. Morgens raus, abends zurück, zwischendurch Normandie pur – Wiesen, Obstgärten, Flussbiegungen. Kein Stau, kein Parkplatzsuchen, kein Zeitdruck.
Die Vélo Francette lässt sich gut in Tagesetappen planen. Die folgende Tabelle zeigt die offiziellen Stationen entlang der Route von Nord nach Süd – mit einem kurzen Hinweis, was es dort zu sehen gibt.
| Station | Region | Etappe | Highlight |
|---|---|---|---|
| Ouistreham | Normandie | Start | Fährhafen, Sword Beach, D-Day |
| Caen | Normandie | Etappe 1 | Burg Wilhelms des Eroberers, Mémorial, Vaugueux |
| Clécy | Suisse Normande | Etappe 2 | Orne-Tal, Klippen, Kanufahren, Viadukt |
| Flers | Normandie / Orne | Etappe 3 | Schloss Flers, Roche d'Oëtre, Bocage-Landschaft |
| Domfront | Normandie / Orne | Etappe 4 | Mittelalterliche Festungsstadt, Blick ins Varenne-Tal |
| Mayenne | Mayenne | Etappe 5 | Karolingisches Schloss, Voie verte entlang der Mayenne |
| Laval | Mayenne | Etappe 6 | Zwei Schlösser, neunbogiger Eisenbahnviadukt, Naive-Kunst-Museum |
| Château-Gontier | Mayenne | Etappe 7 | Mayenne-Ufer, Klosterruine, ruhige Gartenanlage |
| Angers | Maine-et-Loire | Etappe 8 | Apokalypse-Teppich, Schloss, Anschluss Loire à Vélo |
| Saumur | Maine-et-Loire | Etappe 9 | Loire-Schloss, Weinberge, Reitschule |
| Thouars | Deux-Sèvres | Etappe 10 | Thouet-Tal, mittelalterliche Altstadt |
| Parthenay | Deux-Sèvres | Etappe 11 | Jakobsweg-Stadt, mittelalterliche Tore, Gâtine-Bocage |
| Niort | Deux-Sèvres | Etappe 12 | Donjon, Sèvre Niortaise, Tor zum Marais Poitevin |
| Marans | Charente-Maritime | Etappe 13 | Marais Poitevin, Kanal, Anschluss Vélodyssée |
| La Rochelle | Charente-Maritime | Ziel | Alter Hafen, Zwillingstürme, Île de Ré |
Ecki steigt bei Saint-Rémy ein – also noch vor Clécy. Die ersten Tagesetappen entlang der Orne durch die Suisse Normande sind es allein schon wert: sanfte Hügel, kaum Verkehr, normannische Dörfer, in denen der Tag noch in Ruhe beginnt.
Nach ein paar ruhigen Tagen an der Orne geht es weiter. Ziel: Honfleur, an der Mündung der Seine.
„Eine der schönsten Städte Frankreichs", sagt Ecki – und er sagt das nicht leichtfertig. Er war letztes Jahr eine ganze Woche dort. Wer eine Woche irgendwo verbringt, ohne Pflichtprogramm und ohne Reisegruppe, der kennt einen Ort anders als jemand, der drei Stunden durchläuft und weiterfährt.
Was Ecki besonders erwähnt: In Honfleur legen sowohl Flusskreuzfahrtschiffe als auch Meereskreuzfahrtschiffe an. Die einen kommen die Seine herunter, die anderen aus dem Ärmelkanal. Am Kai stehen sie nebeneinander, unterschiedliche Dimensionen, unterschiedliche Welten. Für Wohnmobilfahrer hat das einen praktischen Vorteil: Was Kreuzfahrtgäste tagsüber besuchen, ist abends ruhiger – und Ecki hat sein Wohnmobil, seinen eigenen Rhythmus und keine Abfahrtszeit. Honfleur bekommt einen eigenen Artikel – Ecki war dort eine ganze Woche.
Die Mündung der Seine ist kein Ort, den man schnell versteht. Sie ist breit – sehr breit. Zwischen Honfleur auf der südlichen Seite und Le Havre auf der nördlichen Seite liegen mehrere Kilometer Wasser, Watt und Feuchtwiesen. Es ist eine Landschaft, die weder eindeutig Fluss noch eindeutig Meer ist, sondern beides gleichzeitig und keines von beidem ganz.
Die Pont de Normandie überspannt diese Mündung als eine der längsten Schrägseilbrücken Europas – fast zwei Kilometer zwischen den Türmen. Wer von Honfleur nach Le Havre will, fährt darüber. Wer einfach nur schaut, hält auf dem Parkplatz davor und lässt das Bild wirken: Brücke, Wasser, Horizont, das dumpfe Rauschen des Winds.
Für Ecki ist die Seine-Mündung der nächste logische Schritt. Das Wohnmobil findet seinen Weg. Das ist der Vorteil dieser Art zu reisen: kein Fahrplan, kein Rückgabedatum, keine Hotelbuchung. Nur die Straße und das nächste Schild.
Was ist die Vélo Francette?
Die Vélo Francette ist ein gut ausgeschilderter Fernradweg von der Normandie bis zur Atlantikküste – von Ouistreham bei Caen bis nach La Rochelle, rund 600 Kilometer durch das Innere Frankreichs. Der Weg ist auch in Teilstrecken problemlos fahrbar.
Was ist die Orne in der Normandie?
Die Orne ist ein rund 170 Kilometer langer Fluss, der durch die Normandie fließt und bei Ouistreham in den Ärmelkanal mündet. Er ist bekannt für ruhige Kanutouren, gut ausgebaute Radwege und eine typisch normannische Flusslandschaft aus Wiesen und Baumreihen.
Kann man die Vélo Francette in Etappen fahren?
Ja. Die Vélo Francette ist ausdrücklich auf Etappenreisende ausgelegt – mit Fahrradverleih, Gepäcktransport und Gîtes direkt am Weg. Zwei bis drei Tage auf einem Teilabschnitt sind genauso möglich wie die komplette Route.
Wie lange dauert die Vélo Francette komplett?
Die gesamte Strecke von Ouistreham bis La Rochelle beträgt rund 600 Kilometer. Bei gemütlichem Tempo von 50 bis 70 Kilometern pro Tag entspricht das etwa 9 bis 12 Tagen Fahrzeit – ohne Ruhetage.
Ist die Vélo Francette für Wohnmobilreisende geeignet?
Ja. Das Wohnmobil dient als Basislager, das Fahrrad übernimmt die Tagestouren. Besonders entlang der Orne in der Normandie gibt es gute Stellplätze in unmittelbarer Nähe des Radwegs.
Warum ist Honfleur so besonders?
Honfleur liegt an der Mündung der Seine in den Ärmelkanal. Der alte Hafen mit seinen hohen Schieferhäusern, die Lage zwischen Fluss und Meer und die lebendige Gastronomie machen die Stadt zu einem der charakteristischsten Orte der Normandie. Hier legen sowohl Fluss- als auch Meereskreuzfahrtschiffe an.
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Die Vélo Francette ist kein Radweg für Rekordjäger. Sie ist für Leute gemacht, die langsam fahren, schauen und irgendwo anhalten, wenn es sich lohnt. Ecki hat das verstanden – Wohnmobil parken, Fahrrad raus, Schild lesen, losfahren. La Rochelle kann warten.
Und Honfleur wartet auch schon. Ecki kennt es. Er war eine Woche dort. Das reicht als Empfehlung.
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