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Surfen in Frankreich: Atlantik oder Mittelmeer?

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Surfen in Frankreich: Atlantik oder Mittelmeer? Frankreich ist längst nicht nur Wein, Käse und Baguette. Für Surfer:innen hat das Land einiges zu bieten – aber Atlantik und Mittelmeer könnten kaum unterschiedlicher sein. Wer überlegt, wo er sein nächstes Surfabenteuer plant, sollte die Unterschiede kennen. Die große Frage: Wohin? Atlantik oder Mittelmeer? Surfen an der Atlantikküste Die Atlantikküste Frankreichs, besonders die Region Aquitanien, gilt als Herzstück der französischen Surfkultur. Spots wie Biarritz , Hossegor oder Lacanau ziehen seit den 1950ern internationale Surf-Legenden an. Wellen & Bedingungen: Regelmäßig kräftige Beachbreaks, besonders im Herbst und Winter. Wellenhöhe meist 1–3 Meter, in Sturmsituationen deutlich mehr. Klima: Mild im Sommer, recht stürmisch im Winter. Wasser zwischen 14–21 °C. Neoprenanzug notwendig, vor allem im Früh- und Spätsommer. Surfkultur: Lebendig, sportlich, international. Surfshops, Schulen und Wettbewerbe gibt es prakt...

Essen in Frankreich: Gänseleber – Zwischen Genuss, Kultur und Gewissensfrage

  Essen in Frankreich: Gänseleber – Zwischen Genuss, Kultur und Gewissensfrage Gänseleber – oder Foie gras , wie sie in Frankreich heißt – ist kein gewöhnliches Lebensmittel. Sie ist Symbol, Streitpunkt und Festessen zugleich. Wer in Frankreich lebt oder reist, kommt an ihr kaum vorbei. Auf der Speisekarte, in der Feinkosttheke, bei Feiertagen. Und jedes Mal stellt sich dieselbe Frage: probieren oder lieber nicht? Was genau ist Foie gras? Ganz nüchtern betrachtet: Gänseleber ist die stark vergrößerte Leber einer Gans oder Ente, die durch eine spezielle Fütterung entsteht – das sogenannte Stopfen ( gavage ). Ziel ist es, Fett in der Leber einzulagern, bis sie eine cremige Konsistenz bekommt. Klingt technisch? Ist es auch. Aber in Frankreich hat diese Praxis Tradition, vor allem im Südwesten – in Regionen wie dem Périgord oder Elsass. Dort gehört Foie gras zu Weihnachten wie bei uns der Gänsebraten. Der Geschmack? Intensiv, buttrig, fast süßlich. Für viele ein Hochgenuss – für a...

Essen in Frankreich – Zwischen Schnecken, Froschschenkeln, Baguette und Brioche

  Essen in Frankreich – Zwischen Schnecken, Froschschenkeln, Baguette und Brioche Frankreich und Essen – das ist fast schon eine Liebesgeschichte. Kaum ein anderes Land wird so stark mit Genuss, Ritualen am Tisch und einer gewissen Nonchalance beim Essen verbunden. Aber was steckt wirklich dahinter? Geht es immer um Haute Cuisine, oder darf’s auch mal ganz bodenständig sein? Die Sache mit den Schnecken (Escargots) Schnecken essen. Für viele klingt das wie ein Muttest. Für Franzosen ist es eher eine Frage des Geschmacks – im wahrsten Sinne. Escargots de Bourgogne, mit Knoblauchbutter, Petersilie und etwas Salz: das ist klassisch. Die Schnecken selbst schmecken übrigens weniger intensiv als gedacht, eher mild, fast wie Champignons. Wer sie einmal probiert hat, weiß: Es geht nicht um das Tier, sondern um die Sauce. Und um den Moment. Langsames Genießen, Brot eintunken, Wein dazu – das ist das französische Prinzip. Ich hab’s ausprobiert. Ja, die Konsistenz ist speziell. Aber ehrl...

Parc national de la Guadeloupe – Tropenwildnis zwischen Vulkan und Wasserfall

  Parc national de la Guadeloupe – Tropenwildnis zwischen Vulkan und Wasserfall Steckbrief: Parc national de la Guadeloupe Lage: Basse-Terre, Guadeloupe (Französisches Überseegebiet in der Karibik) Fläche: ca. 22.000 Hektar Gründung: 1989 Hauptattraktionen: Vulkan La Soufrière , Wasserfälle Chutes du Carbet , tropischer Regenwald, Wanderwege, Flüsse und Thermalquellen Klima: tropisch-feucht, ganzjährig warm (Ø 25–30 °C) Eintritt: kostenlos, Parkplätze teils gebührenpflichtig UNESCO-Status: Biosphärenreservat seit 1992 Ein Nationalpark, der atmet Der Parc national de la Guadeloupe ist kein Ort, den man einfach „besichtigt“. Er ist eher etwas, das man erlebt – mit allen Sinnen. Feuchte Luft, die nach Erde und Blättern riecht. Das Zirpen, Rascheln, Rauschen, das alles gleichzeitig passiert. Und mittendrin dieser Vulkan: La Soufrière , 1467 Meter hoch, aktiv, dampfend, unberechenbar. Manchmal wirkt er fast ruhig. Dann wieder zischt er, als würde er ...

Steckbrief: Parc national des Écrins

  Steckbrief: Parc national des Écrins (Frankreich – Alpen, zwischen Grenoble und Gap) Lage: Region Provence-Alpes-Côte d’Azur & Auvergne-Rhône-Alpes Gründung: 1973 Fläche: ca. 918 km² Höchster Gipfel: Barre des Écrins (4.102 m) Typisch für: Gletscher, Steinböcke, alpine Flora, urige Bergdörfer Zugang über: Briançon, La Grave, Vallouise, Bourg d’Oisans Parc national des Écrins – Wild, still und ziemlich echt Der Écrins-Nationalpark ist nichts für Leute, die ihren Kaffee am liebsten auf einer Panoramaterrasse trinken. Hier geht’s rauer zu. Steiniger. Ursprünglicher. Und genau das macht den Reiz aus. Zwischen schroffen Gipfeln, stillen Tälern und alten Schäferwegen breitet sich eine Landschaft aus, die fast vergessen lässt, dass Frankreich nicht nur Côte d’Azur und Croissants ist. Die Écrins sind eine eigene Welt – eine alpine Insel aus Granit und Schnee. Landschaft & Natur Der Park liegt mitten in den französischen Alpen und ist ein Paradies für Bergsteige...

Nationalparks in Frankreich – ein Leitfaden für echte Naturmomente

  Nationalparks in Frankreich – ein Leitfaden für echte Naturmomente Frankreich hat weit mehr zu bieten als Paris, Croissants und Côte d’Azur. Wer einmal in einem der Nationalparks unterwegs war, merkt schnell, dass das Land in Sachen Natur ganz vorne mitspielt. Und das Beste: Es gibt nicht nur wilde Berglandschaften oder duftende Pinienwälder, sondern auch Küsten, Vulkane und einsame Hochebenen. Jeder Park hat seinen eigenen Charakter – fast so, als würde man in verschiedene kleine Welten eintauchen. 🏔️ Die Vielfalt der französischen Nationalparks Frankreich zählt derzeit elf Nationalparks – vom Mittelmeer bis in den Atlantik, vom Mont-Blanc-Massiv bis nach Französisch-Guayana. Gemeinsam haben sie vor allem eines: geschützte Natur, die trotzdem zugänglich bleibt. Ein paar der bekanntesten Parks: 1. Parc national des Écrins – rau, hoch, beeindruckend Im Herzen der Alpen gelegen, ist dieser Park ein Paradies für Wanderer und Alpinisten. Schroffe Felsen, Gletscher, Murmelti...

Radwege in der Provence – Zwischen Lavendelduft, Sonne und Asphalt

 Radwege in der Provence – Zwischen Lavendelduft, Sonne und Asphalt Radfahren in der Provence – Landschaft im Wechselspiel Wer einmal in der Provence Rad gefahren ist, weiß: Es geht weniger um Geschwindigkeit, mehr um Rhythmus. Die Sonne wärmt die Haut, der Wind trägt den Duft von Thymian und Lavendel. Und irgendwo in der Ferne flimmert die Straße, leicht bergauf, leicht bergab. So ist das hier. Kein perfekt ausgebautes Radwegenetz wie in den Niederlanden – aber jede Kurve erzählt eine Geschichte. Die Provence bietet Radfahrern eine erstaunliche Vielfalt. Von flachen Etappen entlang der Rhône bis zu knackigen Anstiegen im Luberon oder rund um den Mont Ventoux. Letzterer ist natürlich das Highlight für sportlich Ambitionierte – ein Mythos des Radsports. Wer es gemütlicher mag, findet rund um Avignon, Arles oder Aix-en-Provence angenehm zu fahrende Wege, oft auf wenig befahrenen Nebenstraßen. Beliebte Radstrecken und Regionen 1. Die ViaRhôna – Von den Alpen ans Mittelmeer Ein...

Frankreich: Steckbrief Mont Blanc

  Frankreich: Steckbrief Mont Blanc Der Mont Blanc. Ein Name, der selbst Leuten etwas sagt, die mit Bergen sonst nicht viel am Hut haben. 4.807 Meter – das ist die offiziell anerkannte Höhe (Stand 2021). Manchmal schwankt die Angabe leicht, denn der Gipfel besteht nicht nur aus Fels, sondern aus einer dicken Eiskappe, die sich je nach Schneemenge und Wetter verändert. Im Schnitt sind es ein paar Meter Unterschied. Aber klar ist: Er ist der höchste Berg der Alpen und damit auch Westeuropas. Lage und Grenzen Der Mont Blanc liegt an der Grenze zwischen Frankreich und Italien. Wobei: Ganz eindeutig ist das nicht. Offiziell gehört der Gipfel laut französischer Seite komplett zu Frankreich, Italien sieht das etwas anders. Die Debatte läuft seit dem 19. Jahrhundert. Fakt ist: Er thront über zwei berühmten Tälern – dem französischen Chamonix und dem italienischen Aostatal. Koordinaten? 45°49′58″ N, 6°51′54″ E. Also ziemlich genau dort, wo die Westalpen ihr markantestes Gesicht zeigen....

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