Surfen in Frankreich: Atlantik oder Mittelmeer?
Entdecken Sie die Magie Frankreichs: Von der Eiffelturm-Romantik in Paris über die malerischen Weinberge der Provence bis hin zu den historischen Schlössern der Loire - mein Blog nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch Kultur, Kulinarik, Geschichte und moderne Lebensart eines der vielfältigsten Länder Europas.
Coq au Vin gehört zu den Klassikern, die nie überfordert wirken, aber trotzdem Respekt verlangen. Ein Gericht, das langsam gart, leise blubbert und die Küche in eine Mischung aus Wein, Wald und „Oh, das wird gut“ hüllt. Und ja – es braucht etwas Zeit. Aber keine Angst, die meiste Arbeit erledigt der Topf.
Für das Fleisch & die Marinade
1,2–1,5 kg Hähnchenteile (Keulen eignen sich besonders gut)
750 ml kräftiger Rotwein (z. B. Burgunder, aber kein Billig-Plörre)
2–3 Karotten, grob gewürfelt
1 Stange Sellerie, in Scheiben
1 große Zwiebel, grob gehackt
2–3 Knoblauchzehen, angedrückt
2 Lorbeerblätter
6–8 Pfefferkörner
2–3 Zweige Thymian
Für den Schmortopf
150 g Speckwürfel
200 g Champignons, halbiert
2 EL Tomatenmark
300 ml Geflügelbrühe
2 EL Mehl
Etwas Butterschmalz oder Öl
Salz & frisch gemahlener Pfeffer
Optional: kleine Perlzwiebeln (ca. 150 g)
Das Hähnchen in eine große Schüssel geben, das Gemüse und die Gewürze darüber verteilen und mit Rotwein übergießen. Deckel drauf. Für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Tipp aus der Praxis: Wenn der Wein schon solo nicht schmeckt, wird er im Topf auch nichts reißen.
Fleisch aus der Marinade holen und trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen, Gemüse beiseitestellen und Wein auffangen. (Wird später gebraucht – alles wertvolles Aromamaterial.)
Speckwürfel in einem schweren Schmortopf auslassen, bis sie Farbe bekommen. Fleisch portionsweise im ausgelassenen Fett anbraten. Es soll bräunen, nicht kochen – also nicht alles auf einmal in den Topf werfen.
Gemüse aus der Marinade hinzufügen und kurz mitrösten. Tomatenmark einrühren, eine Minute anbraten.
Mehl über das Ganze streuen und gut umrühren. Der Topf sieht kurz chaotisch aus – das muss so.
Jetzt den aufgefangenen Rotwein angießen, Brühe dazugeben, Thymianzweig einlegen. Alles einmal aufkochen lassen.
Deckel drauf. Das Ganze 60–90 Minuten sanft schmoren lassen. Das Hähnchen sollte butterweich werden, aber nicht zerfallen.
Während der Schmorzeit die Champignons (und optional Perlzwiebeln) in einer kleinen Pfanne anbraten. Gegen Ende der Garzeit zum Coq au Vin geben.
Warum separat? Ganz einfach: Direkt im Topf würden sie matschig. Und matschig will niemand.
Wenn die Sauce noch zu dünn ist: offen noch ein paar Minuten einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Und ja, probieren ist Pflicht.
Klassisch: Kartoffelpüree oder bretonische kleine Salzkartoffeln
Rustikal: Knuspriges Baguette, um die Sauce aufzutunken
Sämiger Kontrast: Polenta funktioniert überraschend gut
Alternative: Nudeln – klingt banal, schmeckt aber erstaunlich passend
Ja. Traditionell wurde ein älterer Hahn verwendet, heute aber meist Hähnchenteile. Pute geht auch, braucht aber etwas weniger Garzeit.
Ein kräftiger, trockener Rotwein. Kein Kochwein, kein süßer Wein. Ein Mittelklasse-Burgunder funktioniert gut – teuer muss er nicht sein.
Muss nicht, lohnt sich aber. Die Marinade sorgt für Tiefe und ein rundes Aroma. Wenn es schnell gehen soll, kannst du sie weglassen, aber das Ergebnis ist weniger komplex.
Unbedingt. Coq au Vin schmeckt am nächsten Tag typischerweise noch besser, ähnlich wie ein Gulasch. Über Nacht verbinden sich die Aromen viel harmonischer.
Ja, sogar sehr gut. Allerdings solltest du die Pilze frisch anbraten und erst beim Aufwärmen hinzufügen, sonst werden sie weich und verlieren Struktur.
Niedrige Hitze, Geduld und genug Flüssigkeit im Topf. Wenn du den Deckel während des Schmorens nicht ständig lupfst, bleibt das Fleisch saftiger.
Labels:
Coq au Vin, französisches Rezept, Schmortopf, Hähnchen, Rotwein, Kochen, Rezeptideen
Meta-Beschreibung:
Coq au Vin – klassisches französisches Schmorgericht mit Hähnchen, Rotwein und aromatischem Gemüse. Ausführliches Rezept, detaillierte Anleitung und hilfreiche FAQ-Sektion.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen